Holzrahmenbau

Holzrahmenbau
Holzrahmenbau

Kennzeichnend für den Holzrahmenbau ist die Mehrschichtigkeit der Bauteilaufbauten. Jeder Schicht sind je nach technischer Eigenschaft Funktionen zugeordnet :

  • Rahmen : horizontale und vertikale Lastabtragung
  • Beplankung innen bzw. außen : Aussteifung und Funktionsschicht (Brandschutz, Wind- bzw. Luftdichtung, ggfls. Witterungsschutz)
  • Dämmung im Hohlraum : Wärme- , Schall-, und Brandschutz

Entwicklung der Holzrahmentechnik

Der Holzrahmenbau ist ein Re-Import aus Nordamerika. Er entwickelte sich dort aus der traditionellen Fachwerkbauweise der europäischen Einwanderer. in den USA sind 90% aller Einfamilienhäuser in dieser Bauweise errichtet. Aber auch bis zu 7-stöckige Großprojekte (2009 ein 7-geschossiges Gebäude in Berlin)

Der  Holzrahmenbau in Westeuropa entstand Anfang der 1980er Jahre nicht zuletzt auch auf Initiative des deutschen Zimmererhandwerks.

Diffusionsoffener Holzrahmenbau

Als Variante zum konventionellen Holzrahmenbau entwickelte sich Anfang der 1990er Jahren der diffusionsoffene Holzrahmenbau. Er stellt heute den Standard bei den Holzrahmenkonstruktionen dar. Dabei wird die aussteifende Holzwerkstoffplatte auf der Innenseite des lastabtragenden Holzrahmens angeordnet, die gleichzeitig die Funktion einer dampfbremsenden und luftdichten Ebene übernimmt. So kann auf eine innenliegende Dampfsperre verzichtet werden. Eine solche Konstruktion ist aufgrund des hohen Austrocknungsvermögens (innen diffusionsdichter als außen) besonders robust gegenüber ungewollter Feuchteeinwirkung.

Holzbau - Zukunftsweisende Baumethode

So kann nach DIN 68 800 auf einen vorbeugenden chemischen Holzschutz verzichtet werden. Die Holzindustrie stellt sich u.a. mit der Entwicklung von technisch standardisierten, qualitätsüberwachten Holzprodukten wie z.B. dem Konstruktionsvollholz (KVH) auf die hohen Anforderungen des modernen Holzbaus ein. Fundierte wissenschaftliche Begleitung durch Forschung und Lehre machen den Holzbau zu der zukunftsweisenden Baumethode.*

>> Warum sich für Holz entscheiden?

 

* Quelle : Infomationsdienst Holz - holzbau handbuch - Reihe 1 - Teil 1 - Folge 7

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