Wärmedämmung & Energieeffizienz

Wärmedämmung & Energieeffizienz
Wärmedämmung & Energieeffizienz

Holz überbrückt Wärmebrücken

Die Wärmeleitfähigkeit ist das Maß für die Dämmeigenschaft des Baustoffes. Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit, umso besser dämmt der Baustoff. Ein kleines Beispiel verdeutlicht die enormen Unterschiede:

Armierter Beton: Wärmeleitfähigkeit    2,30 W/(mK)

Konstruktionsholz : Wärmeleitfähigkeit    0,13 W/(m/K)

Zellulosedämmung : Wärmeleitfähigkeit   0,039 W/(m/K)


Wärmebrücken sind Bereiche, bei denen z.B. durch den Materialwechsel mehr Wärme als bei den benachbarten Bauteilen abfliesst. Aufgrund der niedrigen Wärmeleitfähigkeit des Holzes, ist die Wärmebrückenwirkung von Holzbauteilen sehr gering. Enstehende Wärmebrücken lassen sich durch einfache bautechnische Massnahmen minimieren.

Bei den üblichen Wand- und Dachkonstruktionen finden sich regelmässig auftretende tragende Elemente (Holzstiele) im Wechsel mit hochwirksamen Dämmstoffen. Die bestimmende Grösse für den Einfluss der Wärmebrücken bei Holzkonstruktionen ist somit der Konstruktionsholzanteil in den Bauteilen.

Dämmung & Wärmeschutz

Holzrahmenbaukonstruktionen erreichen sehr gute Dämmeigenschaften, da Tragkonstruktion und Dämmung in einer Ebene liegen und nahezu der gesamte Wandquerschnitt für die Wärmedämmung genutzt werden kann. Duch zusätzliche Dämmschichten z.B. auf der Aussenseite oder einer gedämmten Installationsebene auf der Innenseite werden problemlos Dämmeigenschaften erreicht, die im Passivhaus (U - Wert <- 0,15 W/m²K) erforderlich sind. So ist bereits eine Gesamtbauteildicke von 30 cm ausreichend um diesen Passivhausstandard zu erreichen.

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