Holzrahmenbau, eine zukunftsweisende und flexible Bauweise

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Holzrahmenbau kann für alle Grundrisse und Gebäudetypen eingesetzt werden. Der Holzrahmenbau ist für den Wohnungsbau, für größere Wohnkomplexe, Gewerbebau und beim Bau von öffentlichen Gebäuden ein sehr geeignetes Bausystem. Die Peter Müller GmbH realisiert Einfamilienhäuser, Hotelbau, Bürobau und Gewerbebau in Holzrahmenbauweise und greift bei Planung, Konstruktion, Produktion und Montage auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurück.

Die durch die Beplankungsdimensionen (z.B. Plattenabmessungen) vorgegebenen Konstruktionsraster können unabhängig vom Gebäuderaster gehandhabt werden. Daher gibt es bei der Planung und Gestaltung keine Grenzen. Besonders wirtschaftliche Konstruktionen entstehen, wenn die Planer die systemspezifischen Besonderheiten der Holzrahmenbauweise berücksichtigen.

Holzrahmenbau – ein mehrschichtiges System

Kennzeichnend für den Holzrahmenbau ist die Mehrschichtigkeit der Bauteilaufbauten. Jeder Schicht sind je nach technischer Eigenschaft Funktionen zugeordnet:

  • Rahmen: horizontale und vertikale Lastabtragung
  • Beplankung innen bzw. außen: Aussteifung und Funktionsschicht (Brandschutz, Wind- bzw. Luftdichtung, ggfls. Witterungsschutz)
  • Dämmung im Hohlraum: Wärme- , Schall-, und Brandschutz

Entwicklung der Holzrahmentechnik

Der Holzrahmenbau ist ein Re-Import aus Nordamerika. Er entwickelte sich dort aus der traditionellen Fachwerkbauweise der europäischen Einwanderer. In den USA sind 90% aller Einfamilienhäuser in dieser Bauweise errichtet. Aber auch bis zu 7-stöckige Großprojekte können ohne Weiteres mit diesem System gebaut werden.

Die Holzrahmenbauweise in Westeuropa entstand Anfang der 1980er Jahre nicht zuletzt auch auf Initiative des deutschen Zimmererhandwerks.

Diffusionsoffener Holzrahmenbau

Als Variante zur konventionellen Holzrahmentechnik entwickelte sich Anfang der 1990er Jahren der diffusionsoffene Holzrahmenbau. Er stellt heute den Standard bei den Holzrahmenkonstruktionen dar. Dabei wird die aussteifende Holzwerkstoffplatte auf der Innenseite des lastabtragenden Holzrahmens angeordnet, die gleichzeitig die Funktion einer dampfbremsenden und luftdichten Ebene übernimmt. So kann auf eine innenliegende Dampfsperre verzichtet werden. Eine solche Konstruktion ist aufgrund des hohen Austrocknungsvermögens (innen diffusionsdichter als außen) besonders robust gegenüber ungewollter Feuchteeinwirkung.

Holzbau - Zukunftsweisende Baumethode

So kann nach DIN 68 800 auf einen vorbeugenden chemischen Holzschutz verzichtet werden. Die Holzindustrie stellt sich u.a. mit der Entwicklung von technisch standardisierten, qualitätsüberwachten Holzprodukten wie z.B. dem Konstruktionsvollholz (KVH) auf die hohen Anforderungen des modernen Holzbaus ein. Fundierte wissenschaftliche Begleitung durch Forschung und Lehre machen den Holzbau zu der zukunftsweisenden Baumethode.*

Effizienz durch optimale Berechenbarkeit

Der Holzrahmenbau ist ein leistungsfähiges Bausystem mit einer meist klaren Tragstruktur. Dadurch ist eine Umsetzung eines nachvollziehbaren und berechenbaren Tragwerkes einfach möglich. Die üblichen Kriterien der Lastweiterleitung und Aussteifung sind ebenso zu überprüfen wie die enge Verzahnung mit bauphysikalischen Aspekten und den Vorgaben des Brandschutzes. Tragwerksplanung und Architektur sollen überzeugend zusammenwirken.

Die Entwicklung und der Nachweis individueller, projektbezogener Details erfordern vernetztes Denken. Die Peter Müller GmbH bietet Ihnen dieses fachliche, disziplinübergreifende Netzwerk aus eigenen Planern und Partnerbüros für Bauingenieurswesen, Bauphysik, technischer Gebäudeausrüstung und Architekten.

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* Quelle : Infomationsdienst Holz - holzbau handbuch - Reihe 1 - Teil 1 - Folge 7